Salzburger Landeskliniken

Die „katastrophale Stimmung“ die in der jüngsten Umfrage wiedergegeben wird, spricht für ein ausgesprochen schlechtes Betriebsklima. 

Hier tut sich politisch leider gar nichts. Der „Ist Zustand“ scheint akzeptiert zu werden und außer einer Deckelung der Leistungen ist kein Lösungsansatz festzustellen. 

Frustrationen, Unzufriedenheit, Jammern gegen jeden und alles, gegenseitige Beileidsbezeugungen bringen uns nicht weiter.

Da für Außenstehende kein Konzept erkennbar ist, kann auch gar nichts umgesetzt werden. Die Folge ist Stillstand. 

Wann, wenn nicht jetzt, ist es an der Zeit, etwas zu tun. Der drohende Ärztemangel in der Klinik (weniger Ärzte bei mehr Arbeit) sollte doch Anlass genug sein, in festgefahrene Strukturen Bewegung zu bringen. Ideenlosigkeit muss ersetzt werden durch neue Ansätze, wobei die Neuerfindung des Rades gar nicht notwendig ist. Orientieren wir uns z.B. an skandinavischen Ländern. 

Selbstmitleid führt auch zu keinem Erfolg.

Verfolgen wir einfach, was sich anbietet:

  1. Anrechenbarkeit der Vordienstzeiten
  2. gleiche finanzielle Abgeltung für Teilzeitkräfte
  3. größere Wertschätzung für die Kollegenschaft und deren Arbeit durch die „oberen Etagen“ nicht nur bei Weihnachtsansprachen und Sonntagsreden
  4. Anerkennung und Berücksichtigung der Ideen und Mitarbeit der ÄrztInnen.

Dies ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, kostet wenig und bringt viel. Ein gemeinsames Wirken wird auch wieder den Ideenpool aller Mitarbeiter füllen. Derzeit ist er ausgetrocknet. 

Jede Idee dazu ist wichtig und verdient Gehör.            

Packen wir es einfach an.

kardiologie(at)sbg.at