100 % Transparenz für den Wohlfahrtsfonds

Der Wohlfahrtsfond (WFF) der Ärztekammer für Salzburg ist eine ausgesprochen wichtige und letztendlich auch gut funktionierende Einrichtung der Kammer. Er ist für jedes einzelne Mitglied, insbesondere im Alter, von existentieller und absichernder Bedeutung. 

Daher ist es ein Gebot der Stunde, alles daran zu setzen, diese wichtige Institution aus der medialen Gerüchteküche und den Negativ-Schlagzeilen (Profil 48 vom 28.11.2011) herauszubringen. 

Nicht nur für den WFF als Institution, sondern auch als Schutz für die Verantwortungsträger und die Kammer, ist es wichtig hier volle Transparenz sicherzustellen. Daher habe ich bereits 2008 gefordert, dass die elementaren Standards für eine ordentliche, transparente und bis ins Detail nachvollziehbare Gebarung im Verwaltungsausschuss des WFF sichergestellt werden müssen.

  1. schriftliche Tagesordnung

  2. schriftliches Protokoll jeder Sitzung 

  3. Ausschreibung von Beraterverträge nur auf Basis einer detaillierten Aufgabenbeschreibung, klarer Honorarrichtlinien sowie nach Ausschluss von Unvereinbarkeiten 

  4. schriftliche Berichte und Gutachten der Berater

  5. periodische Evaluierung der Anlageergebnisse durch unabhängige externe Prüfer

Mit den Punkten 1. und 2.  konnte ich mich bereits durchsetzen. Für die Punkte 3. bis 5. konnte ich bislang leider keine Mehrheit gewinnen. Die Freien Ärztinnen und Ärzte werden im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen aber nicht müde diese Standards solange einzufordern bis sie auch lückenlos umgesetzt werden. 

Den im Raum stehenden medialen Andeutungen, dass im WFF  alles nur sehr vage vereinbart und unverbindlich vonstatten geht, ist nur mit absoluter Transparenz zu begegnen, damit weder der WFF noch Ihre Repräsentanten durch eine falsch verstandene Diskretion Schaden nehmen!

Wer möchte sich dieser absoluten Transparenz verschließen? 

Wir bleiben dran!

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